
Aktueller Band
Edwin Geist
»Stündlich zähle ich die Tage ...« Tagebuch für Lyda. März bis August 1942. Ein ergreifendes Zeugnis aus der Schreckenszeit der Massenmorde an den Juden.
Verzeichnis lieferbarer Bücher
Verzeichnis lieferbarer Bücher
Hier können Sie unser aktuelles Verzeichnis aller lieferbarer Bände der Reihe DIE ANDERE BIBLIOTHEK herunterladen.
Werden Sie Abonnent der Reihe
Jeden Monat erscheint ein wunderschöner Band der Reihe DIE ANDERE BIBLIOTHEK. Im Abonnement erhalten Sie Ihre zuverlässig reservierte Ausgabe zum Vorzugspreis. Als Prämie erhalten Sie einen limitierten und nummerierten Druck des kürzlich verstorbenen Künstlers Paul Flora – der Kunstdruck »Ein alter Barde« ist eine seiner letzten Arbeiten.

Achtung! Kurzfristige Ankündigung Autorenlesung!
Hans Christoph Buch: Apokalypse Afrika oder Schiffbruch mit Zuschauern. Romanessay
Die Andere Bibliothek - Band 314
Lesung am 26.1.2012 um 20.30 im Buchhändlerkeller
Carmerstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg
Buchs Romanessay, ein Kaleidoskop aus verschiedenen Textsorten, eigenen Essays, Reportagen, Berichten und offiziellen Verlautbarungen, gibt nicht nur ein Bild der in Afrika herrschenden zum Teil verheerenden Zustände, sondern, und darauf kommt es Buch besonders an, hält Europa und den anderen Industrienationen den Spiegel der eigenen Inhumanität und Ignoranz vor. Das Floß der Medusa, das als Titelbild des Buches dient, kann als Sinnbild gelesen werden für das zutiefst unmenschliche, profitorientierte und zerstörerische und noch immer kolonialistisch gefärbte Verhältnis Europas zum afrikanischen Kontinent. Buch stellt das in bewegenden Szenen dar, z.B. beim Besuch des deutschen Bundespräsidenten mit seiner Entourage aus Politikern, Industriellen und Journalisten in Zimbabwe: Die Europäer als beredte und salbungsvolle Zuschauer des in Bürgerkriegen, Tod und Gewalt sich aufbäumenden afrikanischen Kontinents als Fortsetzung der kolonialen Vergangenheit.
Hans-Christoph Buch begibt wie kaum ein anderer deutscher Schriftsteller in Bürgerkriegs- und Katastrophengebiete, zunächst nach Haiti, dann auf den afrikanischen Kontinent.
Der 325. Band
der Reihe DIE ANDERE BIBLIOTHEK

Edwin Geist
»Stündlich zähle ich die Tage ...«
Tagebuch für Lyda. März bis August 1942 Herausgegeben von Reinhard Kaiser 280 Seiten inkl. CD mit Proben aus Geists musikalischem Werk Originalausgabe | Nummeriert und limitiert € 32,– (D) | sFr 42,90 | € 32,90 (A) Januar 2011 Die Andere Bibliothek - Band 325 ISBN:978-3-8218-6246-0
»Was ich möchte? Ich will meine Frau wieder zurückhaben, die unschuldig im Ghetto leidet!« Edwin Geist, 10. Juni 1942
Wir werden Leser von intimen Tagebuchblättern, die nie für fremde Augen bestimmt waren, von Zwiegesprächen, die Edwin Geist mit der im gar nicht fernen Ghetto internierten, aber doch unerreichbaren, geliebten Frau führte – mit Lyda. Der als „Halbjude“ von den Nationalsozialisten mit Berufsverbot bestrafte Komponist Edwin Geist war 1938 von Berlin ins litauische Kaunas gegangen, wo er sich in Lyda verliebte und sie heiratete.
Reinhard Kaiser ist vor Jahren auf diese atemberaubenden fünf Hefte gestoßen – und hat sie neu ediert und kommentiert. Sie zeugen von dem Mut und der List, mit der Edwin Geist bei den Nazi-Behörden die Freilassung seiner geliebten Lyda erreicht – nachdem es ihm selbst schon glücklich gelungen war, dem Ghetto zu entkommen. Edwin Geists Alltagschronik aus sechs Monaten erzählt von seiner Hoffnung und seiner Verzweiflung, von seinen Kompositionen und Lektüren – beim Warten auf Lyda.
Das »Tagebuch für Lyda« ist aber nicht nur ein Dokument der – wenn auch leider nur kurzzeitigen – Rettung dieses wundersamen Paares. Zur Geschichte dieses Tagebuchs gehören auch seine Odyssee – aus dem Kaunas der Nachkriegszeit bis zu Reinhard Kaiser – und die abenteuerlichen Wege des musikalischen Werkes eines Komponisten, der nun anhand von zwei Stücken auf einer Compact Disc wiederentdeckt werden kann.
Der Herausgeber
Reinhard Kaiser, geboren 1950 in Viersen am Niederrhein, lebt als Übersetzer und Schriftsteller in Frankfurt am Main. Der Anderen Bibliothek ist er seit ihren Anfängen durch zahlreiche Übersetzungen und Editionen eng verbunden. Seine Übertragung von Grimmelshausens Roman Der abenteuerliche Simplicissimus Deutsch wurde 2009 ein Bestseller, 2010 folgte seine Übersetzung von Grimmelshausens Lebensbeschreibung der Erzbetrügerin und Landstörzerin Courage/Der seltsame Springinsfeld. Bekannt sind seine Bücher Dieses Kind soll leben (1993) und Königskinder. Geschichte einer wahren Liebe (1996).
Der 324. Band
der Reihe DIE ANDERE BIBLIOTHEK

Deborah Dixon
Der Mona-Lisa-Schwindel
Aus dem Nachlass herausgegeben, aus dem Amerikanischen übersetzt und samt einem Nachwort von Werner Fuld
Originalausgabe | Nummeriert und limitiert
360 Seiten
32.00 Euro, 42.90 sFr
Dezember 2011
Die Andere Bibliothek - Band 324
ISBN:978-3-8218-6245-3
Ein geistreiches literarisches Pasticcio um Fälschung und Mystifikation
Der atemberaubend skandalöse Coup fand statt vor einem Jahrhundert: Im August 1911 wurde das wohl berühmteste Gemälde der Welt, die »Mona Lisa«, aus dem Pariser Louvre gestohlen – herausgetragen.
Ist das Original nach diesem beispiellosen Kunstraub eigentlich je wieder an seinen Platz zurückgekehrt?
Dank des Nachlasses der amerikanischen Kunsthistorikerin Deborah Dixon wissen wir heute mehr: Die Tagebücher des Pariser Kunsthändlers Eduardo de Valfierno und seiner Witwe bringen Licht in die damaligen rätselhaften Vorgänge, als sogar der junge spanische Maler Picasso und der Dichter Apollinaire in Verdacht gerieten. Alles beginnt mit einem Meisterfälscher aus Marseille und dessen vier Kopien der »Mona Lisa« – während das Original auf eine lange Reise geht, die bis nach Kuba und New York führt und die bei einem glamourösen Fest im Hollywood der Emigrantenkreise zur Zeit des Zweiten Weltkriegs dramatisch endet.
In Deborah Dixons Der Mona Lisa Schwindel verdichtet sich dieses Geschehen um Kunst und Fälschung zu einem faszinierenden Panorama der Kunst- und Zeitgeschichte zwischen den beiden Weltkriegen.
Die Autorin:
Deborah Dixon wurde 1909 in New York in vermögende Verhältnisse geboren, studierte Kunstgeschichte und arbeitete anschließend im Metropolitan Museum of Art. Sie starb im Alter von 85 Jahren und erlebte die Veröffentlichung ihres Buches nicht mehr.
Der neue Sonderband
ein märchenhafter Geburstag

Es war einmal
Die wahren Märchen der Brüder Grimm und wer sie ihnen erzählte
Herausgegeben von Heinz Rölleke
Illustriert von Albert Schindehütte
Originalausgabe; Folioformat, feines Werkdruckpapier, durchgehend mit aquarellierten Tuschezeichnungen illustriert, mehrfarbig gedruckt, hochwertiger Halbleinenband mit geschöpftem Büttenpapier und zusätzlicher Prägung, Fadenheftung und Lesebändchen
480 Seiten
79.00 Euro, 109.00 sFr
November 2011
Die Andere Bibliothek - Sonderband
ISBN:9783821862477
Wer hat den Brüdern Grimm was, wann und wie erzählt?
Vor knapp 200 Jahren erschienen ihre Kinder- und Hausmärchen in der ersten – und weitgehend unbekannten – Fassung. Der neue opulente Sonderband der ANDEREN BIBLIOTHEK macht diese Erstfassung wieder zugänglich – und erzählt die Geschichten der bisher so gut wie namenlosen Zuträger.
Seit ihrem Erscheinen vor 200 Jahren sind die von Jacob und Wilhelm Grimm gesammelten Märchen das meistaufgelegte, meistübersetzte und bekannteste Buch in der deutschen Literaturgeschichte geworden – ein Bestseller und längst Bestandteil der Weltliteratur.
Aber während die beiden Philologenbrüder ihre literarischen Quellen benannten, machten sie zu den mündlich oder handschriftlich zugekommenen Märchen lediglich vage oder namenlose Angaben. Der Kreis der zumeist jungen Zuträger blieb weitgehend anonym.
Nur in der hier edierten Erstfassung von 1812 können wir noch die Märchen dieser Zuträger hinter den Märchen lesen, scheint der Dialog zwischen Erzählern und Sammlern noch durch. In den späteren und gefälligeren Fassungen wird das ursprüngliche Repertoire der Beiträger immer unkenntlicher.
Heinz Rölleke erlöst die Erzähler hinter den Märchen, die im Gewand ihrer Märchen längst weltbekannt wurden, aus ihrer Anonymität und gibt 25 von ihnen den Namen zurück – woher stammten sie und über welches Repertoire verfügten sie, woher kannten sie ihre Stoffe? Heinz Rölleke schenkt den wundersamen Sirenen, die die Märchen zuflüsterten, wieder ihre Stimme.
Albert Schindehütte, ebenfalls ein großer Kenner des Grimmschen Werkes und seit 1997 als ihr Gründer in der Schauenburger Märchenwache für sie tätig, umkleidet die Märchen mit seinen prächtigen und farbigen Kalligraphien.
Der 323. Band
der Reihe DIE ANDERE BIBLIOTHEK

Heiner Boehncke
Hans Sarkowicz
Grimmelshausen
Leben und Schreiben
Vom Musketier zum Weltautor
Originalausgabe; Gebunden in feines Leinen, farbige Signaturprägung, Fadenheftung und Lesebändchen
504 Seiten
34 Euro, 45,90 sFr
Oktober 2011
Die Andere Bibliothek - Band 323
ISBN 9783821861272
Nach der Wiederentdeckung der simplicianischen Werke: die einzigartige Lebensgeschichte des Hans Jacob Christoffel zu Grimmelshausen
Nicht einmal das Datum der Geburt im hessischen Gelnhausen kennen wir exakt (1621 oder 1622), und die ersten Lebensjahrzehnte liegen genauso wie die Ursprünge seines literarischen Schaffens im Dunkeln: Wer war dieser Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen, ein Bäckersohn, der in den Dreißigjährigen Krieg geworfen und vom Musketier zum Weltautor, zum Verfasser des wohl bedeutendsten Romans in deutscher Sprache wurde?
Seit den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich niemand mehr eine größere Biographie dieses so modernen Barockschriftstellers gewagt.
Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz sind literarische Spurensucher und leidenschaftliche Grimmelshausen-Detektive, deren immenser Kenntnis aufsehenerregende Funde von Urkunden und Chroniken, Geschichtswerken und Briefen zu verdanken sind: Wir können einen überraschend neuen Blick auf den Autor der »simplicianischen Schriften« werfen.
Faktenreich, lebendig geschrieben und so profund wie noch nie erhellen Heiner Boehncke und Hans Sarkwoicz die geheimnisvolle Lebensgeschichte dieses Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen und verfassen zugleich die Einführung in ein Literaturwunder des 17. Jahrhunderts.
Der 322. Band der Reihe DIE ANDERE BIBLIOTHEK

Norbert Leithold
Friedrich II. von Preußen
Ein kulturgeschichtliches Panorama von A-Z
Originalausgabe; Einband aus mit handgemachtem historischem Buntpapier bedrucktem Leinen, Fadenheftung mit Lesebändchen,
400 Seiten
32 Euro, 45,90 sFr
Oktober 2011
Die Andere Bibliothek - Band 322
ISBN 978382186240-8
»Der Preußenkönig hält alles und jeden in Bewegung, ich glaube, das wird bis in alle Ewigkeit so bleiben.« Voltaire über Friedrich den II.
Friedrich II. von Preußen ist als Monarch umstritten – und wird es bleiben. Während seiner 46-jährigen Regierungszeit zu einer berühmten Größe von europäischem Rang und im 19. Jahrhundert zur Nationalikone geworden, kippte das deutsche Monument nach zwei Weltkriegen vom Sockel der Verklärung.
Mit der Auflösung der Ost-West-Ideologie nach 1989 tauchten in den Vereinigten Staaten, in Russland und im antiquarischen Handel verloren geglaubte Quellen aus dem einstigen Geheimen Preußischen Staatsarchiv wie auch Familienarchive pommerscher und preußischer Adliger wieder auf: Dem Historiker Norbert Leithold bot sich also eine neue Grundlage zu aufklärerischer Erforschung des Lebens von Friedrich II. als Monarch wie als Mensch im Rahmen von Kultur- und Sozialgeschichte des 18. Jahrhunderts. Außerdem bezieht sich Norbert Leithold auf die bisher vernachlässigte politische Korrespondenz des Preußenkönigs, den bislang unbeachtet gebliebenen Nachlass des preußischen Diplomaten Johann Eustach von Goertz sowie auf den immer noch unerschlossenen Briefwechsel der Brüder Friedrichs II.
Norbert Leitholds friderizianisch-preußisch-europäisches Panorama verblüfft von A bis Z – mit all den Themen, die Friedrich sein Leben lang selbst beschäftigten: von »Abenteurer«, »Abort« oder »Armee« bis »Zeitungen« oder »Zeremoniell«.
Der 320. und 321. Band der Reihe DIE ANDERE BIBLIOTHEK

Ilja Ilf/Jewgeni Petrow
Das eingeschossige Amerika
Eine Reiseerzählung
Mit einem Vorwort von Felicitas Hoppe
Aus dem Russischen von Helmut Ettinger
Originalausgabe; Einband aus farbigem, geprägtem Metallpapier, Fadenheftung mit Lesebändchen, einzeln in Schlaufen, zusammen in einem mit Fotocollagen bedruckten Schuber
693 Seiten
65.00 Euro, 89.00 sFr
August/September 2011
Die Andere Bibliothek - Band 320/321
ISBN 9783821862392
»Eine der schönsten Reportagen, dieje über Amerika geschrieben wurden.«
Karl Schlögel
»Was kann man über Amerika sagen, das gleichzeitig Angst macht, einen in Begeisterung versetzt ..., was kann man sagen über ein Land des Reichtums, des Elends, der Talente und der Armut?«
Ilja Ilf und Jewgeni Petrow, als »Ilf und Petrow« berühmt und mit ihren satirischen Romanen literarische Stars der frühen Jahre der Sowjetunion, durchquerten mehrere Wochen lang Amerika: von Oktober 1935 bis Januar 1936, von Ost nach West und wieder zurück, ihr mausgraues Ford-Automobil brachte sie 16.000 km durch mehrere hundert Städte.
Sie »erlebten die Indianer, sprachen mit jungen Arbeitslosen, alten Kapitalisten, radikalen Intellektuellen und revolutionären Arbeitern, mit Dichtern, Schriftstellern und Ingenieuren«, sie besuchten kulturelle, soziale, industrielle Institutionen – und fotografierten mit ihrer Leica-Kamera auf der Höhe der Fotokunst ihrer Zeit. Ilf und Petrow wollten »das andere Amerika« jenseits von Wolkenkratzern dokumentieren. Ihr Amerika war ein alltägliches: Das eingeschossige Amerika, von Ilf und Petrow präzis beobachtet, beschrieben und im Stil einer klassischen Fotoreportage bebildert – mit Neugier, Scharfsicht und Ironie.
Der 318. Band der Reihe DIE ANDERE BIBLIOTHEK
Marcello Fois
Die schöne Mercede und der Meisterschmied
Ein sardischer Roman
Übersetzt von Monika Lustig
Nachwort von Monika Lustig
Originalausgabe; Einband aus krobgeflecktartigem Naturmaterial, Fadenheftung mit Lesebändchen
312 Seiten
32.00 Euro, 42.90 sFr
Juni 2011
Die Andere Bibliothek - Band 318
ISBN 9783821862439
»Das Glück gefällt dem nicht, der es nicht auch selbst zu fassen kriegt.«
Marcello Fois
1889: Michele Angelo und Mercede, beide Verstoßene und wie ohne Herkunft, geben sich bei ihrer ersten Begegnung ein stummes Versprechen – das in die Ehe führt. Das neue Geschlecht der Chironis wirkt von paradiesischem Glück verwöhnt; nach den Zwillingen Pietro und Paolo kommen in den darauf folgenden zehn Jahren Gavino, Luigi Ippolito und Marianna zur Welt. Die Versprechen der Moderne erreichen die archaisch verschlummerte Kleinstadt Nuoro, der Schmied Michele Angelo bringt es zu neidvoll bewundertem Wohlstand. Als wäre der so bedingungslosen wie sprachlosen Liebe nicht genug, als stellte die stammbaumlose Herkunft der Chironis aus dem Nichts der sardischen Geschichte die Zukunft in Frage. Schicksalhaft folgt infernalischer Schrecken – eine sardische Tragödie.
Die poetische Kraft von Marcello Fois kondensiert die Geschichte Sardiniens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Verwurzelt in einer Epik des kargen und alltäglichen Lebens, wird aus dieser wie fluchhaften Geschichte der Familie von Michel Angelo und Mercede, ihrer Liebe, Hingabe und Trauer, ein sprachliches Ereignis.
Der 309. Band der Reihe DIE ANDERE BIBLIOTHEK
»Antje Vollmer setzt Heinrich und Gottliebe von Lehndorff samt der entrückten Welt in Steinort ein eindrucksvolles und einfühlsames Denkmal in Worten und Bildern.« (Rainer Blasius, FAZ, 08. September 2010)
Heinrich und Gottliebe von Lehndorff im Widerstand gegen Hitler und von Ribbentrop
Nachwort von Hanna Schygulla
Mit ca. 50 Abbildungen
34.00 Euro, 48.90 sFr
ISBN 9783821862323
Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen in der Reihe DIE ANDERE BIBLIOTHEK
»Der abenteuerliche Simplicissimus Deutsch«
Der 296. und 297. Band der Reihe als Geschenkausgabe
Aus dem Deutschen des 17. Jahrhunderts von Reinhard Kaiser
Geschenkausgabe mit 768 Seiten
Geprägtes Moirée-Leinen mit Kopfschnitt und Lesebändchen
Zweifarbiger Druck mit halben Schutzumschlag
65.00 Euro (D), 99.00 sFr
ISBN 9783821847726

Oder als Hörbuchedition
Gelesen von Felix von Manteuffel
18 CDs, Digipaks im Schuber (ca. 1.500 Min.)
69.95 Euro, 115.00 sFr
ISBN 9783821863290
»Reinhard Kaiser ... hat sich die Mühe gemacht, den verknorzten "Simplicissimus" Satz für Satz in ein so verständliches wie elegantes, dazu unbedingt zeitgenössisches Deutsch zu übertragen - eine Übersetzung aus dem Deutschen ins Deutsche, wie man sie auch mancher anderen Schrift des 17. und 18. Jahrhunderts wünschen möchte. Das Ergebnis ist die unverhoffte Wiederkehr eines ziemlich verschollenen Meisterwerks, ein kleines Wunder des Literaturbetriebs.«
Mathias Schreiber, DER SPIEGEL, 3. August 2009
»Lebensbeschreibung der Erzbetrügerin und Landstörzerin Courage / Der seltsame Springinsfeld«
»Grimmelshausen zeigt sich auch hier als sprachmächtiger, fabulierfreudiger und, was die Konstruktion der Romane angeht, geradezu moderner Autor. Wer schon einmal einen Abend lang Kaiser bei einer Lesung gelauscht hat, der weiß, dass er reich beschenkt nach Hause gehen wird.« (Frankfurter Rundschau, 12. Oktober 2010)
»Lebensbeschreibung der Erzbetrügerin und Landstörzerin Courage /
Der seltsame Springinsfeld«
Zwei simplicianische Romane
von Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen
Aus dem Deutschen des 17. Jahrhunderts von Reinhard Kaiser
Eingebunden in feines Moiré-Leinen mit goldgeprägtem Muster, farbiger Kopfschnitt, Fadenheftung und Lesebändchen
32.00 Euro (D), 45,90 sFr
ISBN 9783821862330
Oder als Hörbuchedition
Gesprochen von Barbara Nüsse und Reinhart von Stoltzmann
Digipaks, 4 CDs (ca. 348 Min.)
19.95 Euro, 31.90 sFr ISBN 9783821863481
Barbara Nüsse wurde für ihre Lesung von Reinhard Kaisers Neuübertragung der "Courage" in der Kategorie "Beste Interpretin" für den Deutschen Hörbuchpreis 2011 nominiert!
Die Begründung: Einen auf den ersten Blick sperrigen Text macht Barbara Nüsse lebendig, konstatiert die Jury: „Ihre stimmliche Interpretation der hoch anspruchsvollen Vorlage lässt den Text mit großer Leichtigkeit in einen faszinierenden Dialog mit dem Hörer treten. Trotz dieser Leichtigkeit drängt sich Barbara Nüsse niemals in den Vordergrund.“ Feierlich gekürt werden alle Gewinner am 16. März während der Gala zum Deutschen Hörbuchpreis, die gleichzeitig als Auftaktveranstaltung der lit.COLOGNE fungiert.





